Ernährung
 
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Ernährungsfragen und Zeitachse der genetischen Entwicklung/Veränderung der Ernährungsformen beim

Menschen auf der Seite home.

 

Die tägliche Ernährung des Menschen ist neben der Bewegung (Grundvoraussetzung Nr. 1) an frischer

Luft ein wichtiger begleitender Faktor der BioNatur.

Grundprinzip ist die Einhaltung der täglichen Kalorienbilanz entsprechend der Tätigkeit.
Dabei ist es prinzipiell erst einmal unerheblich, ob die Ernährung vegetarisch/ ketarisch oder
gemischt erfolgt.

Der durchschnittliche notwendige tägliche Grundenergiegehalt liegt etwa zwischen 1.000 und

2.000 kcal/d.

Ebenfalls ein Grundprinzip (Grundvoraussetzung Nr. 2) einer gesunden Ernährung ist der Verzicht

auf kurzkettige Kohlenhydrate (Zucker, Weißmehl...), gehärtete tierische und pflanzliche Fette, keine

denaturierte Nahrung und keinen bzw. wenig Alkohol (unter 30 g/d). Ebenfalls ist rauchen zu vermeiden

(Grundvoraussetzung Nr. 3). Rauchen ist ungesund, bewirkt aber keinen Lungenkrebs.

Die Einnahme von ca. 1,5 bis 2,5 l Wasser (Grundvoraussetzung Nr. 4) ist ebenfalls notwendig

(Gesamtwassermenge inklusive fester Ernährung).

Je mehr die Nahrung thermisch behandelt ist, desto schädlicher ist sie für den
Menschen (Grundvoraussetzung Nr. 5). Das ist für alle Ernährungsformen gültig.

Die naturbelassene Nahrung hat das Primat, dabei gibt es natürlich auch Gemüse/Obst/Getreide, das

bezüglich guter Verdauung thermisch vorbehandelt wird (Kartoffel usw.).

Da jeder Mensch einmalig ist, muss auch die Ernährung auf der Basis der oben genannten
allgemeingültigen Grundlagen spezifisch ermittelt werden. Dabei kann der BMI

(Body-Maß-Index = kg-Gewicht: (m-Größe)2) nur ein Grobmaß darstellen, wobei sich mehr an den

mittleren Bereichen der schulmedizinischen Angaben zu orientieren ist.

Untergewichtige Hungerhaken leben aus meiner Sicht noch ungesünder wie

Übergewichtige (Fetthaken).

Problematisch ist natürlich beides.
Dabei ist zu beachten, ob ein biologischer Konflikt vorliegt oder das Über- bzw.
Untergewicht rein durch das Eßverhalten bedingt ist oder durch Beides.
 
Die Beachtung der BioNatur (GNM) im Gesamtprozess ist dabei die entscheidende Basis.
 
 
Übergewichtige (Adipositas):
 

Hier muss eine Ernährung im „normalen“ Energieniveau entsprechend der Lebensumstände

wieder erfolgen bzw. etwas darunter und das auf Dauer, damit der Jo-Jo-Effekt verhindert wird.  Die

Grundvoraussetzungen Nr.1 + 2 + 3 + 4 +5 müssen dabei eingehalten werden.

Die Ernährung kann dabei vegetarisch/ ketarisch oder gemischt sein.

Weiterhin muss entsprechend BioNatur mit der Anamnese nach möglichen biologischen Konflikten

gesucht werden wie z. B. Nierenkonflikte, die Einlagerung von Flüssigkeit verursachen können.

 
 
Diabetes/Bluthochdruck:   
 
Strenges einhalten der Grundvoraussetzungen Nr. 1 bis 5.

Hier sollte man sich vorwiegend ketarisch ernähren. Das heißt, dass täglich auf den Tag verteilt

ca. 70 g komplexe Kohlenhydrate (ca. 30 % der Tagesenergiemenge) neben

40 % Fett und 30 % Eiweiß verzehrt werden sollten.
Das Vorliegen von weiblichen Angst-Ekel-Konflikten und männlichen
Sich-Sträuben-Konflikten muss abgeklärt werden und gelöst werden.. 
 
Ketarisch:
 

Einhalten der Grundvoraussetzungen 1 bis 5.Vorwiegend kohlenhydratarm mit ca. 25 % komplexen

Kohlenhydraten, 40 % Fett und

35 % Eiweiß.
 
Vegetarisch:
 
Einhalten der Grundvoraussetzung 1 bis 5.

Vorwiegend komplexe Kohlenhydrate in Form von naturbelassenen Obst/Gemüse/Getreide und

Früchten, ergänzt von ca. 10 % Fett (ungesättigte Fettsäuren) + 10 % Eiweiß.

 
(Vegan):
Wie vegetarisch, aber ohne jegliches tierisches Fett + Eiweiß.
 
 Gemischtkost:
 
Einhalten der Grundvoraussetzungen 1 bis 5.
Vorwiegend 40 % komplexe Kohlenhydrate + 30 Fett + 30 Eiweiß.
Beim Einhalten des eigenen Gesamtenergieniveaus stellt diese die optimale Ernährung dar.
 
 
 
 

Zur Grobeinteilung die schulmedizinischen Angaben zum Verhältnis Körpergewicht/Größe (BMI)

als ein Charakteristikum eines gesunden Körpergewichtes.

Diese Einteilung ist nur ein grober Maßstab, da z. B. das Gewicht keine Angaben macht zur

Gewichtsverteilung von Muskel- Knochen- und Fettmasse:

 
KategorieBMI (kg/m²) 
 
Starkes Untergewicht  < 16,00< 18,50
 
Untergewicht
Mäßiges Untergewicht 16,00 – 16,99
 
Leichtes Untergewicht  17,00 bis 18,49
 
Normalgewicht           18,50 bis 24,99 
 
Präadipositas              25,00 bis 29,99 
 
Übergewicht Adipositas Grad I   30,00 bis 34,99 
 
Adipositas Adipositas Grad II     35,00 bis 39,99
 
 
Adipositas   Grad III  über 40,00
 
Bei der Interpretation des BMI ist das Alter einer Person zu berücksichtigen.

 

Altersabhängiges Normalgewicht:

  
Alter (Jahre) / BMI-Normalwert (kg/m²)
 
19 bis 24        19 bis 24
25 bis 34         20 bis 25
35 bis 44         21 bis 26
45 bis 54         22 bis 27
55 bis 64         23 bis 28
> 64                 24 bis 29
 
 
 
Gerundete Energiegehalte von wichtigen Ernährungsgrundstoffen in kcal/g:
 
Fett:                  9
 
(Alkohol:          7)
 
Eiweiß              4
 
Kohlenhydrate  4
   Zucker           4
   Xylit/Xylitol    2,5 (Zuckeraustauschstoff, für Diabetiker geeignet)
 
 
Bei der thermischen Belastung  von E +F + K kommt es zu nachfolgenden
Hauptreaktionen neben erhöhter Energiebereitstellung durch Temperaturerhöhung der Nahrung:
 
Eiweiß (E):
Polymerisierung der Peptidverbindungen, die zur Verdauung zerlegt werden müssen.
Ein Überangebot führt zur Verschleimung/ Übersäuerung ?! - Muß noch erforscht werden.
 
Fett (F):
Freisetzung von Säuren und Glycerin. Kondensation durch Wasserabgabe.
Erhöhte Oxydation von ungestättigten Fettsäuren. Bildung von Radikalen.
 
Kohlenhydrate (K):

Abbau der hochkettigen Kohlenhydrate zu kurzkettigen. Dadurch erfolgt eine schnellere Verfügbarkeit

in der Zeiteinheit. Es entsteht Überzuckerungsgefahr

und somit ergibt sich eine gleiche Wirkung wie beim Zucker.